Der Bayern höchster Berg – die Zugspitze

20. Juni 2011

Es ist nicht nur der Bayern höchster Berg, die Zugspitze ist zugleich Deutschland höchster Gipfel. 2.962 m über Normalhöhennull – so ist die ganz offizielle Höhe der Zugspitze, über deren Westgipfel die Grenze zu Österreich verläuft.

Die Zugspitze liegt im Süden Bayerns in der Nähe des bekannten Urlaubsortes Garmisch-Partenkirchen. Auf österreichischer Seite liegt Ehrwald in Tirol noch etwas näher am Gipfel. Zwei Seilbahnen und eine Zahnradbahn führen auf den Berg, was den Gipfel auch für „Otto-Normalbürger“ zugänglich macht. So kommen mit den Bahnen jährlich rund eine halbe Million Menschen herauf, was die Zugspitze wohl unter die meist besuchten Alpengipfel bringt. Hinzu kommen natürlich viele Menschen, die sich das Gipfelerlebnis ein wenig mehr erarbeiten wollen und zu Fuß die Zugspitze besteigen.
Die Erstbesteigung fand dabei im Jahr 1820 statt, heute existieren drei Hauptwege. Bergsteiger können sich dazu über zahlreiche Unterkünfte und Versorgungshütten im Zugspitzgebiet freuen. Dennoch ist ein Aufstieg auf diesen Berg keine Tour, die man mal „so eben“ geht.

Die Mehrheit der Zugspitzbesucher vertraut daher auf eine der Bahnen. Die älteste ist die Tiroler Zugspitzbahn, die seit 1926 den Berg erschließt. Mit der Seilbahn dauert die Fahrt lediglich 10 Minuten und überwindet dabei mehr als 1.700 Meter. Von bayerischer Seite gibt es mit der Eibseeseilbahn eine weitere schnelle Seilbahn. Auch mit ihr dauert die Fahrt ca. 10 Minuten, dabei überwindet die Bahn knapp 2.000 Höhenmeter. Etwas gemütlicher ist die Fahrt mit der Bayerischen Zugspitzbahn. Die 19 km lange Strecke beginnt in Garmisch-Partenkirchen und führt in einer landschaftlich sehr reizvollen Strecke hinauf auf Deutschlands höchsten Berg. Für die Gesamtstrecke benötigen die modernen Triebwagen dabei knapp 75 Minuten. Der Hauptteil der Strecke, ab dem Bahnhof Grainau, wird dabei mit Zahnradunterstützung zurückgelegt.

Alle 3 großen Bahnen verkehren ganzjährig. Wer den Urlaub in Bayern im Winter verbringt, kann darüber hinaus auf weitere Skilifte und Bahnen zurückgreifen, die nur während der Wintersportsaison in Betrieb sind.

Unterhalb der Zugspitze in Grainau liegt mit dem Eibsee ein weiteres Ausflugziel. Das kristallklare Wasser und die idyllische Lage lassen ihn als einen der schönsten Alpensee gelten.

Tierparks

25. Februar 2011

Im Freistaat Bayern gibt es eine beträchtliche Zahl an Tierparks und zoologischen Gärten. Diese können bei einem Urlaub in Oberbayern, Schwaben oder Allgäu erkundet werden. Einige dieser Tierparks werden hier kurz vorgestellt, da sie beliebte Ziele sowohl für Touristen als auch für Einheimische sind.

Tierpark Hellabrunn

Der Platz eins auf unserer Liste gebührt natürlich dem Tierpark der Landeshauptstadt München. Er liegt im Stadtbezirk Untergiesing-Harlaching im Landschaftsschutzgebiet der Isar-Auen. Der Tierpark kann auf ein ganzes Jahrhundert zurückblicken und feiert in exakt diesem Jahr seinen 100 sten Geburtstag. Der heutige Tierpark Hellabrunn ist als „Geozoo“ konzipiert. Das heißt die Tierarten und ihre Gehege sind nicht mehr nach systematischen Gesichtspunkten angeordnet, sondern nach geografischen. Er beherbergt fast 8000 Wirbeltiere der unterschiedlichsten (knapp 350) Arten. Besondere Attraktionen sind sicherlich das Neue Urwaldhaus und das Aquarium, wo das Publikum den Fütterungen der Piranhas beiwohnen kann.

Zoo Augsburg

Der Augsburger Zoo wurde im Jahre 1937 als Park der deutschen Tierwelt eröffnet. Diese sicherlich sehr originelle Idee wurde jedoch von nationalsozialistischen Ideologen missbraucht. Erst nach dem 2. Weltkrieg machte exotische Tiere den Tiergarten zu einem echten zoologischen Garten. Derzeit unterstützt der Zoo etwa 20 europäische Erhaltungs- und Zuchtprogramme. Besonders beliebt sind die indischen und afrikanischen Elefanten, auf welchen gelegentliche Reitprogramme angeboten werden.

Tiergarten Nürnberg

Der Nürnberger Tiergarten ist ein knapp 70 Hektar großer Landschaftszoo und liegt am Rande der Stadt im Lorenzer Reichswald. Knapp 250 Tierarten werden hier gehalten, unter ihnen zahlreiche gefährdete. Auch dieser Tiergarten wird bald 100 Jahre alt, wenn er auch im Jahre 1939 umzog. Wiesen- und Waldlandschaften, in die Weiher und ehemalige Steinbrüche integriert sind, verleihen dem Tiergarten Nürnberg seinen ganz einzigartigen Charakter. Dies bot auch die Möglichkeit, weitläufige und naturnahe Gehege anzulegen.

Im Freistaat Bayern sind noch eine Reihe anderer, teils ganz einzigartiger zoologischer Einrichtungen beheimatet. Zu diesen zählen der Tierpark Röhrensee in Bayreuth, der Niederbayerische Vogelpark Abensberg, der Zoologische Garten Hof, das Ingolstädter Tiergehege am Baggersee, der Kleinzoo Wasserstern ebenfalls in Ingolstadt und der Reptilienzoo Regensburg, um nur einige zu nennen.